Deep mind probe bei Tieren

13.01.2021 20:49
avatar  Julia
#1
Ju

Hallo Leute!

Was habt ihr so für Erfahrungen beim Viewen von Tieren und deren Gedankenwelt bzw. deep mind probes von Tieren gemacht?

Vor Kurzem habe ich zum ersten Mal als Ziel das Eintauchen in die Gedankenwelt eines Tieres (einer mir bekannten männlichen Taube, die mich immer besucht) zu einem bestimmten Zeitpunkt eines Fotos gehabt. (Ich viewe immer solo, auch gewissermaßen nach sehr freier Variante von CRV und nach recht eigener Vorgehensweise, die Ziele bestimme ich gelegentlich selbst, schiebe sie einer vertrauenswürdigen Freundin unter, die den Dateinamen der ZIele, ohne die Ziele selbst zu lesen, in einen Code umbenennt, und die Dateien mit eigenen Ziel-Dateien vermischt und mir zurückschickt; das ganze lasse ich dann eine Zeit lang liegen bis ich die Ziele nicht mehr so auf dem Schirm habe).
Ich fand das Ergebnis sehr erstaunlich, aber auch etwas schockierend. Ich habe mir nicht viel Mühe gegeben und wegen Zeitdruck sehr schnell gearbeitet. Habe null an dieses Ziel gedacht, obwohl die Ergebnisse im Nachhinein sehr gut dazu passen (immer ein gutes Zeichen, finde ich). Habe zwar die Szenerie des im Ziel zugefügten Fotos sehr gut beschrieben (fast abgezeichnet, nur der Schnabel fehlte) und vieles zutreffend beschrieben, habe aber nicht verstanden, dass die Ziel"person" selbst eine Taube ist. Habe die Zielperson durchweg als älteren ärmlichen Mann, der an einer komischen Art von Demenz oder Geisteskrankheit leidet, wahrgenommen, was mich dann doch irgendwie etwas bedrückt hat. Naja, hätte wohl besser noch genauer geviewt bzw. noch ne Sitzunge drangehangen vor der Auflösung. Bin aber leider dazu oft zu ungeduldig.

Jetzt frage ich mich, ob die Taube wirklich verwirrt war oder alt (eigentlich glaube ich beides nicht) oder ob das am Eindruck der für den Menschen fremden Gedankenstruktur oder Denkweise der Tiere liegt. Natürlich kann es auch einfach aus meiner Fantasie stammen und in dem Sinne nicht korrekt sein. Ein Feedback wird es ja nicht geben.

Habt ihr durch RV Erkenntnisse über tierische Denkweisen und Einstellungen gewinnen können? Oder Überraschungen in diesem Zusammenhang erlebt. Sogenannte "Animal Communicator" stehen ja vor ähnlichen Problemen wie wir bei RV. Allerdings müsste man meinen, dass es im RV eine höhere Garantie gibt, dass die Daten nicht verunreinigt sind.
Bin gespannt, ob jemand seine Erfahrungen ein wenig teilen möchte!


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13.01.2021 21:51 (zuletzt bearbeitet: 13.01.2021 22:01)
#2
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Zwei Gedanken dazu:
1. Mir erscheinen ungewöhnliche Ziele (Mikroskopisch/Makroskopisch), die ich aus meiner Alltagserfahrung nicht gewohnt bin, oft wie schief wahrgenommen. Ich tendiere daher dazu hier so einen ähnlichen Effekt anzunehmen. Alt und verwirrt, weil wir Tauben nicht verstehen (wir sind keine Tauben ). Aber ohne Feedback kann man bei einem Target niemals sicher sein. Also bei mir sind 20% Ausschuss, schlichter Käse, völlig unsinniger Quatsch, was nix mit dem Target zu tun hat (nicht mal ein Off-Target im Sinne von "woanders sein" könnte man da annehmen). Meiner Beobachtung ist das bei allen RVern so. Nur weil die Ergebnisse mal grad nicht zum Feedback passen heißt das nicht, dass man "woanders" gelandet ist - es war schlicht Quatsch. Daher läßt sich, so komplett ohne Feedback, nicht einschätzen, wie viele der gewonnen Infos wirklich stimmen. Ich habe allerdings noch nie einen Deep Mind Probe auf ein Tier gemacht. Nur Tiere (Schafe, Kühe, Katzen, Spinnen und Fische) im allgemeinen als Target gehabt.

2. Ich bin mir persönlich nicht sicher ob RV wirklich die Realität widerspiegelt oder nur das, was wir (oder eine Drittperson) in der Session unbewusst sehen und diese Gedanken telepathisch an den RVer übermitteln. Ohne klares Feedback blieben dann nur Vorstellungen über das Ziel übrig.

Bei mir gibt es fünf bis sieben unterschiedliche Targetqualitäten: Physikalisch (sehr schwer zu verstehen), Konzept (beste Qualität, bestes Alltagsverständnis), Durchschnitt (mit sehr wenigen Fehlern), Fehlerbehaftet (einiges klar erkannt und einiges nicht)... die anderen liegen irgendwo dazwischen oder teilen sich das. Ich würde es daher sehr schwer haben so ohne teilweises Feedback beurteilen zu wollen was nun stimmt und was nicht. Beispiel: Wenn das Ziel eine Person ist und ich mache einen Deep Mind Probe und kann einige der Daten eindeutig als richtig einstufen, weil sie bekannt sind, dann kann ich die restlichen Daten einschätzen. Bei einer Taube, wo ich evtl. gar nix weiß, wird das schwierig. Außer es stehen irgendwelche Verhaltensweisen drin, die ich beobachten und eindeutig dieser Taube zuordnen konnte.

Ist dasselbe wie mit dem RVen von fremden Planeten, die außer einer mathematischen Berechnung noch nie einer gesehen hat: Keine Chance da was einschätzen zu können. Man kann zwar mehrere RVer dran setzen ud schauen, ob sich die Daten überschneiden. Jedoch besteht hier die klare Gefahr einer telepathischen Überlagerung (die Ingo Swann am SRI schon untersucht hat).


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14.01.2021 00:10
avatar  Anyk
#3
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Zitat von katzenhai2 im Beitrag #2
Bei mir gibt es fünf bis sieben unterschiedliche Targetqualitäten: Physikalisch (sehr schwer zu verstehen), Konzept (beste Qualität, bestes Alltagsverständnis), Durchschnitt (mit sehr wenigen Fehlern), Fehlerbehaftet (einiges klar erkannt und einiges nicht)


Was meinst du damit? Was ist ein Konzept und was ein Durchschnitt?

______________________
Der Mars ist meine Heimat und die Kunst mein Raumschiff dort hin.

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14.01.2021 00:25
#4
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Zitat von Anyk im Beitrag #3
Was meinst du damit? Was ist ein Konzept und was ein Durchschnitt?

Ich danke Dir dass Du die Frage gestellt hast!

Also mit Konzept meine ich z.B. folgendes:
Hatte als ARV-Target (korrektes Foto) einen Affen, der im Zoo hinter Gittern saß. Da hab ich in der S3 Leute beschrieben die in der Entfernung rumstehen und ein Lebewesen beobachtung. Und das Lebewesen war in der Mitte und ich bekam Daten wie "gefangen". So als wenn jemand gefesselt wäre. Also das Konzept davon.
Oder ich hatte mal ein Foto von einem Schlosspark. Da hab ich eine Person gezeichnet, die so neben Brunnen herläuft. Das ist dann eher das Konzept des Ortes. Nicht rein physikalisch beschrieben.

Durchschnitt ist dann eher so "Da ist ein Lebewesen und das sitzt drinnen und denkt nach, fühlt sich entspannt". Passt halt zum Foto irgendwo. Aber ist nicht eindeutig. Nicht so wie das mit dem Konzept. Meine RV-Resultate unterscheide ich nicht nur zwischen gut und schlecht in der Qualität, sondern die Ergebnisse stellen sich unterschiedlich in der Art dar, wie die Informationen sich mir präsentieren. Je nachdem was das Target ist (Targettyp) oder was für eine Targetverfassung ich habe.

Ob das jetzt klarer formuliert war weiß ich nicht.


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14.01.2021 00:40
avatar  Anyk
#5
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Ja, jetzt ist es klarer. Da hast du dir aber komplizierte Bezeichnungen ausgedacht :D
Ich dachte bei Durchschnitt eher an den Durchschnitt eines Objektes. So als würde man Zwiebelschichten beschreiben.

______________________
Der Mars ist meine Heimat und die Kunst mein Raumschiff dort hin.

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18.01.2021 19:57 (zuletzt bearbeitet: 18.01.2021 20:10)
avatar  Julia
#6
Ju

@Katzenhai2
Ja, vielen Dank für deine Rückmeldung.
Dass es kein Feedback gibt, ist ja leider gerade der Grund, weshalb man sich solche Ziele aussucht.
Tatsächlich kann ich schon einiges verifizieren, was mit der Taube im Zusammenhang stand. Der Aspekt des Bettelns, der Dreistigkeit, das Gefälle von Arm und Reich im materiellen Sinn (ich reich, Taube arm) der Grenzüberschreitung (weil es ging zur Zeit des Fotos um die unerlaubte Überschreitung der Fensterschwelle), das zu Gast sein (auf meiner Fensterbank), das Auf- und Absteigen der Taube (weil wohnt unter mir im Balkon - leider nicht als Fliegen erkannt), die Autoabgase der Straße, männlich stimmt auch (ich kenne meine Tauben ja gut :P). Aber ob ihre Gedanken stimmen, bleibt im Dunkeln.
Ich kann mir vorstellen, dass sich gerade bei den Nicht-Feedback-Zielen sich die Fantasien und Vorannahmen des Viewers besonders stark einschalten, auch weil es hier um eine für mich emotionale Bindung geht. Ich hatte beispielsweise mit Freunden vor nem Jahr circa gescherzt, dass diese Taube der verstorbene ältere Mann ist, denn ich mal berufsmäßig betreut habe.
Wer weiß also schon, ob sich dieser Gedanke in der Session verselbstständig und manifestiert hat. Oder ob die Taube doch ein alter Knacker ist (jung ist sie jedenfalls nicht) oder ob doch beides zusammenkam. Man munkelt ja auch in Fachkreisen, mehr als 70 % "korrekte" Daten kann eine der besten RV-Sessions nicht hergeben.
Ich selbst finde es sehr schwer klar einzuordnen, ob eine bestimmte Information nun richtig oder falsch ist! Denn es gibt graduelle Abstufungen von Verzerrungen und Ähnlichkeitsrelationen sowie Assoziationsketten, wobei die Glieder doch eigentlich irgendwie sehr nah beieinanderliegen. Und wer soll denn sicher entscheiden, selbst bei einer Person, die ich fragen kann oder über die es psychologische Gutachten gibt, ob eine bestimmte Eigenschaft wirklich auf sie zutrifft! Das ist auch eine Sache der sprachlichen Definition, der subjektiven Weltanschauung etc.


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