Solo-Session

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16.05.2020 11:52
#16
Un

Bleibt spannend..


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20.05.2020 09:08
avatar  Marie
#17
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das in jedem Fall:-) Langeweile wird es mit RV definitv nicht geben. Bei all der Neugier darf jedoch nicht vergessen werden, dass wir in den Kinderschuhen stecken und solche Themen mit Bedacht bearbeiten sollten. Und vor allem mit Respekt.
Das ist jetzt meine persönliche Meinung.
Viele liebe Grüße


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11.07.2020 12:02
#18
Ma

Solo-Viewen ist ein langwieriger Lernprozess.

Wir sind durch das starke Monitor-Viewer-Verhältnis hier sehr verwöhnt (wobei der Monitor ja meistens auch der Tasker ist und damit die Frage-Richtung vorgibt; und was nicht gefragt wird, wird auch somit nicht beantwortet).

Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass der Viewer nicht lernt, selbstständig/eigenverantwortlich zu arbeiten (und somit auch keine weitere innere Entwicklung stattfinden kann), was mich mit der Zeit immer mehr gestört hat. Ich war also quasi nur "eine Resource" und wurde sozusagen "immer an der kurzen Leine gehalten" (auch wenn die geviewten Ergebnisse passen).
Ein klarer Vorteil ist die riesen Zeitersparnis, die man mit der Monitor-Viewer-Vorgehensweise hat und auch dass man immer in dem Themengebiet ankommt, der vom Tasker abgefragt wird (es sei denn, man viewt Manfred nicht, obwohl er im Ziel ist .lol.) .

Wenn man sagen würde: mit Solo-Sessions bekommt man nicht alles bearbeitet würde man ja behaupten, unser Unterbewusstsein bekommt etwas nicht hin. Das ist ja falsch. Es kann sein, dass es [Subbie] das [Target] nicht mag, ihm langweilig ist oder das Bewusstsein schützen will, aber das ist ja ok. Dann haben wir ja wieder was gelernt. Das weiteres Problem ist unsere interne Datenverarbeitung und die Gedanken/Emotionen, die uns während der Session auf eine falsche Fährte locken. Daher ist es ratsam, sich ein Sammelsorium von Tools und Templates zu erarbeiten, die einem Helfen, dem roten Faden zu folgen.
Weiterhin helfen Front-/ oder Midloading. Diese können entsprechend vorbereitet werden. Wenn ich ein Solo-Tasking ausgebe, steht z.B. vor den Koordinaten: Das Ziel ist ein Ereignis. Beschreibe das Ziel (was dies das gesamte Ziel und nicht nur das Ereignis betrifft) / das Ereignis (wo sich der Viewer ausschließlich auf das Event fokussieren soll). Ähnlich für Midloading, was auf Seite 2 des Taskings für den Viewer steht, wobei unten auf Seite 1 steht: "S. 2 enthält Mid-Loading für Stufe 6."

Einen Target-Pool kann man z.B. in Excel generieren, klappt gut, habe noch keine Überlappungen soweit gehabt. Aber es kommt ja eh eher nur auf den Mental-Zustand des Taskers während der Aufgabenbeschreibung an. ;) Ansonsten macht man ein move-command und bewegt sich wieder ins Zielgebiet. Das ist generell eine gute Taktik, wenn man unsicher ist: man bewegt sich irgendwo hin (durch Zeit, Raum, Gedankenwelt) und wieder zurück in's Ziel. Das schüttelt mögliche "Luftschlösser"-Gespinste (englisch: castle-building) ab.


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11.07.2020 15:36
#19
Un

Meine ganz persönliche Erfahrung: Nach jahrelanger Solo-Session-Nutzung, die durchaus funktioniert (je nach Zielsetzung jedoch variiert), ist die Ergänzung durch einen Monitor in jedem Fall eine Bereicherung. Nichtsdestotrotz halte ich als Einstieg das regelmäßige Einüben des Protokolls sowie das Viewen nach entsprechender Einweisung und Anlernung mit festgelegten ("harmlosen") Targets für realistisch im Alltag und damit gut realisierbar. Es ist ähnlich wie bei anderen Dingen: Sobald man einen Einstige gefunden hat, kann man darauf aufbauen. Das Bessere ist demnach stets der Feind des Guten. Also nach oben gibts immer noch viiiel Luft.


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11.07.2020 16:19
#20
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Marco Tizzio:
"Wir sind durch das starke Monitor-Viewer-Verhältnis hier sehr verwöhnt"
[...]
"Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass der Viewer nicht lernt, selbstständig/eigenverantwortlich zu arbeite"

Das sehe ich genauso - ich konnte oft beobachten, wie viele RVer sich "leiten" lassen und nicht eigenständig versuchen Probleme bei der Wahrnehmung zu lösen. Nach dem Motto: Wenn was schief läuft wars der Monitor. Ist doch arg zu kurz gegriffen.

Marco Tizzio:
"Aber es kommt ja eh eher nur auf den Mental-Zustand des Taskers während der Aufgabenbeschreibung an."

Meiner Erfahrung nach spielt der Tasker überhaupt keine Rolle in dem RV-Prozess. Was er denkt, fühlt etc. ist unerheblich. Wenn der Tasker aber gleich auch Analyst sein wird, dann könnte man das glauben. Wichtig und entscheidend ist, wie der Analyst mit seinem Fokus bzgl. der RV-Daten/-Session umgeht. Dabei sei angemerkt, dass ein Monitor gleichzeitig auch ein Analyst ist... und dass zu 99,9% jeder RVer auch seine eigenen Sessions analysieren wird.


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12.07.2020 14:27
#21
Ma

Zitat
"Meiner Erfahrung nach spielt der Tasker überhaupt keine Rolle in dem RV-Prozess."



Aus meiner Sicht schon, denn: Viewen funktioniert ja auch ganz ohne Koordinaten.

Ich schmeiß dir nen Zettel und Papier und hin sag "Schreib's auf!" (sinngemäßes Zitat von Lyn Buchanan, wobei sein leitender Offizier dies genau so gemacht mit ihm hat).

Die Sache ist ja die: Informationen an sich sind absolut ohne Belang/irrelavant. Erst der emotionale Kontext bzgl. der Informationen bringt Relevanz für uns (Menschen). Und da steht der Tasker nunmal an erster Stellen/vorderster Front, wenn es darum geht, etwas zu viewen. Denn ohne den Tasker geht es nicht.

Dann kann es noch sein, dass der Monitor dazwischen kommt (wenn Monitor und Tasker verschiedene Personen sind) und auch dieser hat möglicherweise eine emotionale Meinung zu dem Thema. Und das geht ja auch ganz klar aus Manfreds Erfahrungsschatz hervor: wenn der Tasker was aufschreibt, aber an was völlig anderes denkt, landet der Viewer sehr gerne "bei dem anderen".

Anderes schönes Beispiel: vertauschte Übungssession (selber bei Manfred so gehabt): trotz falscher Koordinaten des 'richtige' geviewt. Das zeigt eindeutig, dass der emotionale Zustand/die Intention des Tasker absolut mit in die Session einfließt. Koordinaten sind nur für die Datenbanken da. ;)

Ich habe mir beim Tasken angewöhnt den Zusatz zu ergänzen: "Der Viewer wird nicht durch mögliche emotionale Ablenkungen/Anhaftungen vom Tasker oder Monitor beeinflusst." (wobei dies ganz 'bewusst' ins Tasking geschrieben wird). Klappt soweit sehr gut.

1
 
Dabei sei angemerkt, dass ein Monitor gleichzeitig auch ein Analyst ist
 



Aber bitte nicht während der Session. ;) Das machen wir hier ja nur, weil der Viewer nicht gelernt hat, mögliche AULs, AUL's oder Castlebuilding zu erkennen. Optimalerweise arbeitet der Viewer eigenständig und nur mit einem Minimum an Interaktion mit dem Monitor. So sähe die ideale Vorgabe aus. Leider sind wir oftmals zeitlich eng begrenzt aufgesetzt und der Monitor versucht in einem Minimum an Zeit das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Eine Kompromiss-Lösung, die Unschärfen beinhaltet. ;)


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12.07.2020 20:32
#22
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Marco Tizzio:
"Erst der emotionale Kontext bzgl. der Informationen bringt Relevanz für uns (Menschen)"

Inwiefern gehört eine 'emotionale' Komponente für Dich zur Relevanz? Dieser Aspekt klingt interessant. Führe Deine Gedanken dazu bitte noch etwas genauer aus, weil Worte sind immer ziemlich beschränkend. :-/

Aus meiner Sicht ist es der konzeptionelle Hintergrund der Informationen, der für uns wichtig ist um diese einordnen zu können - und damit einen Bezug zu uns (persönlich) herstellt. Also das einordnen in uns bekannte Schubladen.

Zufällige Referenznummer aufs Blatt, RVen und später sich das Feedback zufällig irgendwo raussuchen - funktioniert ohne Abstriche gleich gut. Wenn Du sagst es wird immer ein Tasking und damit einen Tasker geben ist das richtig. Irgendwer muss irgendwann sagen: "Das hier ist das Feedback für diese Session". Aber vielleicht braucht es dazu keinen Tasker und er entscheidet auch nicht was der RVer als Ziel hat. Vielleicht macht das der Analyst, wenn er über die Relevanz der Daten im Bezug zum Feedback entscheidet, während er beides in seinen Händen hält...


Marco Tizzio:
"Und das geht ja auch ganz klar aus Manfreds Erfahrungsschatz hervor: wenn der Tasker was aufschreibt, aber an was völlig anderes denkt, landet der Viewer sehr gerne "bei dem anderen"."

Wenn Manfred selbst Tasker und Analyst in EINER Person vereint dann läßt sich nicht mehr sagen wer welchen Einfluss hat. Manfreds Erfahrungen hierbei widersprechen denen anderer RVer die sagen, die in einem Tasking gedachte Intention sei irrelevant, es würde nur im kulturellen Kontext interpretiert (von Matrix™, Unbewußtes, RVer, wemauchimmer). Daher zitiere ich ungern Erfahrungen anderer und beziehe ich mich nur auf meine Eigenen - und verpacke sie dabei in ein 'Vielleicht'. Denn wer bin ich schon, dass sich wer für meine Erfahrungen interessiert. Grad im RV gibt es viele Erfahrungen die sich auch noch diametral widersprechen, je nachdem wen man fragt.


Marco Tizzio:
"Anderes schönes Beispiel: vertauschte Übungssession (selber bei Manfred so gehabt): trotz falscher Koordinaten des 'richtige' geviewt."

Vertauschte Sessions hatte ich auch schon oft. Vielleicht fließt die Zeit von der Zukunft in die Vergangenheit...


Marco Tizzio:
"Ich habe mir beim Tasken angewöhnt den Zusatz zu ergänzen: 'Der Viewer wird nicht durch mögliche emotionale Ablenkungen/Anhaftungen vom Tasker oder Monitor beeinflusst.'"

Ich frage mich schon länger wie weit man den Inhalt der Wahrnehmungen des RVers durch gezieltes Tasken steuern kann - da habe ich zu wenig ausprobiert. Vielleicht ist ein Tasking gar nicht für die Matrix™, Unbewußtes, RVer, wemauchimmer, sonder der Analyst 'tasked' sich damit selbst...


Marco Tizzio:
"Aber bitte nicht während der Session. ;) Das machen wir hier ja nur, weil der Viewer nicht gelernt hat, mögliche AULs, AUL's oder Castlebuilding"

Vielleicht kann ein Mensch nicht anders als jede Information in sein Schubladensystem einordnen - im Kontext der Situation in der er sich befindet. So wie man als RVer seine analytischen Überlagerungen nicht ausschalten kann. Vielleicht spielt es dann keine Rolle ob der Monitor informiert ist über das Target oder nicht, der Einfluss wäre derselbe... Ein Monitor kann auch bei Doppelblind über die Art des Ziels informiert sein damit er weiß, wohin er den RVer führen soll (zu einem Ort, Ereignis, Person etc).


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